Das Ding oder typisch coolart!

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Anfang Februar 2008 war's, als mein früherer Chef - und heutiger guter Freund - Jürgen im Gespräch erwähnte, er wolle im Sommer 2008 eine Transalp-Tour mit dem Mountain-Bike fahren.

Genau so fing´s dann an: „Transalp? ... Kann ja so schwer nicht sein, da will ich dabeisein!“ sprudelte es aus mir heraus … Im Nachhinein muß ich zugeben, mein Mundwerk hatte wieder mal schneller geschossen als mein Kopf denken konnte, denn bis zu dem Zeitpunkt hatten das „Biken“ (oder Fahrradfahren) und ich ziemlich genausoviel miteinander zu tun wie die sprichwörtliche Kuh und das Eislaufen.

Aber verfl ...., aus der Nummer kam ich unbeschadet nicht mehr raus. Schließlich stand ich ja bei meinem Ex-Chef im Wort. So kam der Zeitpunkt alles – meine Haltung, meine Fitness, mein Training – im Bezug auf´s Biken zu ändern. Andererseits - was musste ich schon ändern? Eigentlich gar nix. Ich musste nämlich überhaupt erstmal anfangen ;-)

Gesagt getan, nahm ich gleich am nächsten Wochenende Vaters altes „Bike“ (ich hielt es – wie gesagt – damals noch für´n Fahrrad mit ziemlich dicken Reifen) und begann täglich zu strampeln, strampeln, strampeln... Dabei sah mein wöchentliches Trainingspensum gar nicht so hart aus. Im März und April 2008 nahm ich jeden Sonntag eine Runde um den Baldeneysee in Essen (also etwa eine 30-Kilometer-Distanz bei 400 Höhenmetern) unter die Reifen. Zwei wöchentliche Trainingseinheiten "Spinning" mit einer Dauer von einer bis anderthalb Stunden im Fitness-Studio kamen zwar noch dazu, aber das war´s auch schon. Und trotzdem: Im Mai 2008 hatte mich der Bazillus vollends infiziert und es war fällig.

Mein erstes alpentaugliches Mountain-Bike mußte her. Nach Studium etlicher Berichte im Internet und in Fachmagazinen wurde es schließlich ein Fully von CUBE (AMS LTD PRO) und es versetzte mir den noch dringend notwendigen Schub auch die letzten 2 Monate bis zur Tour hochmotiviert durchzuhalten. Beinahe jedes Wochenende nahm ich nun - im Mai 2008 - die Eifel rund um Monschau unter die Räder und drehte Stunde um Stunde meine Runden. Unter der Woche fuhr ich nun auch in Essen selbst kürzeste Wege mit dem „Bike“. Und bekam doch im Juni einen Schock.

Denn Packlisten für beliebte TransAlp-Touren wurden in den einschlägigen Fachmagazinen für Biker veröffentlich. Da lief´s mir dann zum ersten Mal kalt den Rücken runter.

Mit der ganzen Ausstattung kam ich locker auf 7 bis 8 Kilogramm Zusatz-Gewicht und dieses Gewicht hatte ich bei meinem Training über gar haupt nicht berücksichtigt …

Also ging´s - mit den Packlisten bewaffnet - zu Vater. Schließlich ist Matthias schon bei mehreren Triathlon-Wettkämpfen und AlpenCross-Touren sehr erfolgreich gewesen. Mit seiner Hilfe schließlich landete ich bei einem kaum noch unterbietbaren Zusatz-Gewicht von knapp 3,9 Kilogramm - zuzüglich der am Körper getragenen Kleidung. Eine Einsparung von fast 4 Kilogramm. Wer schon mal eine Transalp-Tour „gemacht“ hat, weiß wovon ich da spreche …

Meine persönliche Ausstattungs-Liste und meine ergänzenden Verbesserungsvorschläge folgen am Ende der Tour-Beschreibung. Hier schon mal ein paar Bilder vom Start ...

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